Gedicht

4. Advent

Besinnliche Weihnachtszeit

so heißt es weit und breit,

Glühweingläser klingen,

Kirchenchöre singen.

Be-sinnlich spiegelt sich nicht wider,

sind die Sinne meist darnieder,

vom Konsum in jeder Weise,

berauscht und Sinn-los leise.

Besinn-lich hab ich nirgendwo gefunden,

freund-lich, herz-lich, fried-lich ist total verschwunden,

Trenn-ung, Spalt-ung, Entrecht-ung kommt zu Tage,

Besinn-ung braucht die Menschheit gegen diese Plage.

Besinnliche Weihnachtszeit gilt es neu zu definieren,

Menschen heute wieder frieren,

werden ausgegrenzt und drangsaliert,

haben sie nicht staatskonform pariert.

Oh Jesu Christ,

vergeblich du gewesen bist,

bei uns einst hier auf Erden,

die Menschen niemals christlich werden.

Die Liebe, die du uns gebracht,

wurde immer ausgelacht,

fand nicht den Weg in unsere Herzen,

Hass bereitet Kummer und Schmerzen.

Oh Herr, haben wir die Hoffnung schon verloren,

wird Gottes Sohn nie mehr geboren,

auf dass wir Frieden finden,

das Band der Liebe binden.

Von Herz zu Herz, quer durch die Welt,

neu die Liebe uns beseelt,

Besinn-ung wir erfahren,

erwachen jetzt die Menschenscharen?

Des Menschen Schicksal steht jetzt auf der Kippe,

Christkind in der Krippe,

rette uns in dieser Not,

sende Frieden statt des Krieges Tod!

Besinnliche Besinnung hätte richtig Sinn!

Krieg-en wir das jetzt noch hin?

Lassen wir das Friedenslicht doch scheinen,

die Menschheitsfamilie sich liebevoll vereinen!

Lasst uns den Segen Gottes neu verbreiten,

lasst uns die Liebe Gottes weiterleiten,

lasst uns Verzeihen und Vergeben,

lasst uns in Frieden leben!

Namaste, mein Freund!

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Die schönsten Gedichte sind in seinen Büchern versammelt – zuletzt erschienen: LebensLust. Bewusst sein · Leben · Sterben.

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